Mietwohnungen im Mehrfamilienhaus in Eschdorf

Montag, 27. September 2010 12:17

+++7 Zimmer! Bel étage! Im Semper-Stil! +++

Eckdaten

Wohnfläche gesamt: 210 m²
Zimmer: 7
Kaltmiete: 1.890 Euro
Nebenkosten: 336 Euro
Warmmiete: 2.226 Euro
Courtage: 1,19 Netto Monatsmiete(n) incl. MwSt

Ausstattung

EBK
Balkon
Holzdielenboden
Holzfenster
Fußbodenheizung

Objekt

Sauna, Pferdeställe, barocke Stilelemente, Zentralheizung (regenerative Energien), moderne Einbauküche, Gemeinschaftsräume

Dieser sanierte Altbau befindet sich in Eschdorf bei Dresden. Eschdorf liegt inmitten der Natur, trotzdem ist das Stadtzentrum nur 15 Minuten entfernt. Sämtliche Versorgungseinrichtungen befinden sich in der Nähe, ebenso öffentliche Verkehrsmittel.

Ein Herrschaftliches Gut, wo man denkt, dass einen der Hofstaat mit Trompeten empfängt. Abgeschotten vom Lärm umgibt die Sonne dieses Anwesen ganztägig. Der Stand der Ausstattung ist höchstmodern. Sie leben in absoluter Ruhe. Die Entspannung beginnt nach Schliesen der Tür. Original erhaltene Natur in schönen Grüntönen umgibt Sie Tag für Tag. Besuchen Sie uns!

Exposé: Mietwohnungen im Mehrfamilienhaus in Eschdorf

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Streifzug rund um den Markt soll Eindrücke vom “neuen” und “alten” Leipzig vermitteln

Montag, 27. September 2010 9:25

ahr

Ein Bild vom „neuen” und „alten” Leipzig präsentiert das Stadtgeschichtliche Museum bei einem Streifzug rund um den Markt am Dienstag. Bei der rund 90-minütigen Führung können die Teilnehmer die Gassen und Plätze von einer völlig neuen Seite entdecken. Gestartet wird um 14 Uhr im Festsaal des Alten Rathauses.

Fotoaufnahmen aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg und ein Stadtmodell von 1823 im Alten Rathaus belegen, wie sich der historische Stadtkern mit den Jahren verändert hat: Altbekannte Geschäfte sind verschwunden, neue entstanden, grüne Plätze wurden umstrukturiert, passagen neu geschaffen.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Am 28. September besteht ebenfalls die Möglichkeit zu einem Streifzug rund um den Markt.

Quelle: LVZ-Online: Streifzug rund um den Markt soll Eindrücke vom “neuen” und “alten” Leipzig vermitteln

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Dynamo will günstigere Miete

Montag, 27. September 2010 9:22

Von Thilo Alexe

Das Stadion ist dem Verein zu teuer. Daher verhandeln Stadt und Traditionsklub die Verträge nach.

Der Vertragspoker ist eröffnet. Die Verhandlungen zwischen Stadt und Verein über die Miete für den Stadionneubau haben begonnen. In der vergangenen Woche hat sich nach Angaben des amtierenden Aufsichtsratsvorsitzenden, Thomas Bohn, der Stadionbeirat gegründet. Dem Gremium gehören Vertreter des Vereins, der Stadt und der Stadionprojektgesellschaft an. Ziel ist es, die durch den Stadionneubau entstandenen Kosten für Dynamo zu senken.

Denn den Fußball-Drittligisten drücken hohe Mietkosten. Ursprünglich reichlich zwei Millionen Euro sollten die Gelb-Schwarzen für die Nutzung des neuen Stadions pro Saison zahlen. Die Stadt beschloss im März eine Finanzspritze von 700.000 Euro für die jetzige Saison und weitere Hilfen – unter anderem, um die Mietlasten zu senken. Weiterer Teil des umstrittenen Ratsvotums: Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) sollte „unbürokratisch“ dem Verein bei eventuellen Problemen mit der Lizenzerteilung helfen.

Die Beteiligten sprechen miteinander, allerdings nennen sie keine Details. „Die Verhandlungen laufen“, teilte die Stadt auf Anfrage mit. Für das Rathaus seien die Geschäftsbereiche von Sportbürgermeister Winfried Lehmann und Finanzressortchef Hartmut Vorjohann (beide CDU) verantwortlich.

Der amtierende Aufsichtsratsvorsitzende von Dynamo Dresden, Thomas Bohn, nennt allerdings das Anliegen des Vereins sehr deutlich. „Meines Wissens nach nutzen wir das teuerste Stadion der dritten Liga.“ Nach seinen Recherchen betragen Stadionmieten für drittklassige Vereine im Schnitt eine halbe Million Euro pro Saison. „Uns geht es darum, eine angemessene Miete zu zahlen.“ Der Verein dürfe durch das Stadion nicht in finanzielle Schieflage geraten.

Wie hoch die Miete sein soll, sagt Bohn nicht – Verhandlungstaktik. Dennoch macht er eine klare Ansage. „Wenn wir sportlich erfolgreich sind und weitere Zuschauer anziehen, können wir auch den einen oder anderen Euro mehr zahlen.“ Das heißt, dass Dynamo voraussichtlich eine erfolgsabhängige Miete will, die sich im Fall des mittelfristig angestrebten Zweitligaaufstiegs erhöht.

Finanzbürgermeister Vorjohann dürfte aber über sinkende Miete nicht erfreut sein. Das würde voraussichtlich bedeuten, dass die Stadt die Differenz zuschießen muss – in Form von Überweisungen an die Stadionprojektgesellschaft.

Die im März vom Rat besiegelte Hilfe war nicht die erste für den Verein. Nach der damaligen Darstellung von Vorjohann hatte die Stadt bis zu diesem Zeitpunkt zwölf Millionen Euro für das neue Stadion zugeschossen und mit 40 Millionen Euro für den Großteil der Bausumme gebürgt.

Vieles deutet darauf hin, dass die Stadt weiteres Geld für Dynamos neue Heimat aufbringen muss – wie viel, ist offen. Doch Alternativen gibt es kaum. Der Fußballverein ist publikumsstarker Hauptnutzer des Stadions. Ginge der Klub pleite, stünde der Neubau weitgehend leer – bei laufender Tilgung der Baukredite.

Doch die Stadt hat auch Forderungen an Dynamo, das einen Etat von etwa neun Millionen Euro hat. Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) betonte in den vergangenen Monaten mehrfach, dass der Verein eine professionellere Struktur benötige. Eine Variante: Die erste Mannschaft könnte kaufmännisch anders als der Rest des Vereins geführt werden. Eine solche Ausgliederung hätte voraussichtlich weniger Mitsprachemöglichkeiten der Vereinsmitglieder zur Folge.

Bis es so weit ist, müssen aber noch andere Punkte verhandelt werden. So drängt die Stadt darauf, dass Dynamo-Vermarkter Sportfive und die Projektgesellschaft ebenfalls Geld lockermachen – insgesamt 200000 Euro. Bohn hofft, dass bis zur Mitgliederversammlung im November Ergebnisse vorliegen.

Quelle: SZ-Online: Dynamo will günstigere Miete

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Eigentumswohnungen in Leipzig-Plagwitz

Donnerstag, 26. August 2010 15:11

“Sag deinem Vermieter Tschüss!”

Eckdaten

Wohnfläche gesamt: 947 m²
Wohneinheiten: 15
Kaufpreis: 2.200 Euro pro m²
Courtage: provisionsfrei

Ausstattung

hochwertig

Objekt

Dies Mehrfamilienhaus befindet sich im Stadtteil Plagwitz, südwestlich des Stadtzentrums, in einem Sanierungsgebiet. Aufgrund der guten Verkehranbindungen durch öffentliche Verkehrsmittel sind öffentliche Einrichtungen rasch und problemlos zu erreichen. Die städtischen Stadtteileinrichtungen sind zu Fuß erreichbar.

15 WohneinheitenWohnungsgrößen von 54 bis 74 m²,alle Einheiten mit Balkon, Dachterrasse, TerrasseAbstellräume in allen Wohnungen

Die Industriestraße ist ein prägender Teil dieses Wohngebietes. Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen tragen diesem Profil Rechnung. So wurde Plagwitz im Rahmen der EXPO 2000 als Expo-Projekt geführt. In den Jahren von 2001 bis 2007 wurde in deisem Leipziger Stadtteil Plagwitz auf hohem Niveau revitalisiert.Heute besitzt der “Gründerstadtteil” Plagwitz ein zunehmend positives Image und wird von der Bevölkerung bewusst wahrgenommen. Die innenstadtnahe Lage mit ihren guten Anbindungen an das städtische und regionale Verkehrsnetz bietet viele Vorteile. Die Wohnqualität insbesondere in Nähe des Karl-Heine-Kanals, einem 2.600 Meter langen künstlichen Wasserlauf, des Cospudener Sees, vieler Parks und Grünflächen, ist hoch.Der aus einem ehemaligen Verladebahnhof an der Industriestaße entstandene Stadtteilpark, die Spielplätze und die ansässige Gastronomie unterstützen neben einer lebendigen Kulturszene die Vielfalt im Quartier.Das viergeschossige Mehrfamilienhaus vereint unter seinem Dach 15 Wohnungen. Das Objekt wurde um 1900 errichtet und steht unter Denkmalschutz, so dass die Sanierungskosten bis zu 85% abgeschrieben werden können. An der Rückfront des Gebäudes sind Balkone, Dachterrasse und Terrassen integriert.Im Zuge des Umbaus und er komplexen Moderinsierung entsteht ein den heutigen Anforderungen an gesundes und zeitgemäßes Wohnen entsprechendes Gebäude. Der außergewöhnlich hohe Wohn- und Wiederverkaufswert ist auch auf die hochwertige Ausstattungen zurückzuführen.

Exposé: Mehrfamilienhaus in Leipzig-Plagwitz
Ansprechpartner und mehr Infos: Andreas Protze, 0172-3456664

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Villa in Dresden, Weißer Hirsch

Donnerstag, 26. August 2010 14:59

Idyllische Villa auf dem Weißen Hirsch zum Wohnen & Arbeiten

Eckdaten

Wohnfläche: 260 m²
Zimmer: 8
Kaufpreis: 399.000 Euro
Courtage: 7,14% v. Brutto-VK-Preis incl. MwSt.

Ausstattung

Parkett/Laminat: Ja

Objekt

Das Grundstück befindet sich am Hang in einer offenen, von der Gründerzeit geprägten Bebauung in sehr schöner Wohnlage unterhalb des Weißen Hirsch zu Dresden. Das ehemalige “Bad Weißer Hirsch”, um die Jahrhundertwende eines der bekanntesten Luftkur- und Heilbäder Europas, zeichnet sich durch seine einzigartige Villenarchitektur in einem malerischen landschaftlichen Ambiente aus. Die unmittelbare Nähe zur Dresdner Heide und zum Waldpark sind bezeichnend für die besondere Lage und laden zu zu erholsamen Spaziergängen und Radtouren ein. Das Wohnumfeld ist geprägt durch alten Baumbestand und eine überdurchschnittlich reiche Villenarchitektur.Das Stadtzentrum ist mit dem PKW in 10 Minuten zu erreichen. Sämtliche Versorgungseinrichtungen befinden sich in der Nähe, ebenso öffentliche Verkehrsmittel.

Diese denkmalgeschützte Stadtvilla befindet sich in ausgesuchter, exponierter Wohnlage des Dresdner Ostens, eingebettet in eine Vielzahl aufwendig sanierter Bürgerhäuser und Villen. Sie besitzt zwei Vollgeschosse sowie ein ausbaufähiges Souterrain mit ca. 70 m² Nutzfläche (2 Zi. Wohnung). Auf dem Grundstück von ca. 1.300 m² steht ein weiteres, kleines Nebengebäude, welches saniert und ggf. erweitert werden kann. Stellplätze sind vorhanden.Im Haus befinden sich je Etage eine 3 Zi. Wohnung. Das Hochparterre mit ca. 94 m² ist neu saniert und wird aktuell durch m² vermietet. Das Obergeschoss mit ca. 96,50 m² ist vermietet. In den Wohnungen verbreiten Licht und Parkett ein freundliches Flair. Die Balkone sind harmonisch zur Gartenseite ausgerichtet. Bäder und Küchen sind mit Fliesenbelag ausgestattet.Die Wärmeversorgung im Haus erfolgt über Gasthermen (Etagenheizung). Mittelfristige Nutzung als Kanzlei mit Wohnoption oder als großzügige Einfamilienvilla für große Familie mit Einliegerwohnung ist möglich.

Exposé: Villa in Dresden, Weißer Hirsch

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Sanierter Altbau in Leipzig-Gohlis

Freitag, 20. August 2010 11:37

1-Zi-Whg. im DG links (WE 10), san. Altbau, 52 m² in Leipzig-Gohlis

Eckdaten

Wohnfläche: 52 m²
Zimmer: 1
Kaltmiete: 280,00 Euro
Nebenkosten: 100,00 Euro
Warmmiete: 380,00 Euro
Bezug ab: sofort

Ausstattung

Parkett/Laminat: Ja
Balkon ect.: Ja
Dachgeschoss: Ja

Objekt

Dieses Mehrfamilienhaus befindet sich in Leipzig-Gohlis. Das Stadtzentrum ist mit dem PKW in 10 Minuten zu erreichen. Sämtliche Versorgungseinrichtungen befinden sich in der Nähe, ebenso öffentliche Verkehrsmittel.

Die Wohnung besitzt extravagante Dachflächenfenster, eine mehrfach verriegelte Eingangstür, Balkon mit Weitblick nach hinten raus, Keller und sep. Fahradkeller, sep. Wäschetrockenraum.

Exposé: Sanierter Altbau in Leipzig-Gohlis

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Mietwohungen im san. Altbau in Dresden-Preußisches Viertel

Freitag, 20. August 2010 11:32

Schönes Wohnen mit grandiosen Blick zur Elbe!!!!

Eckdaten

Wohnfläche: 88 m²
Zimmer: 2
Kaltmiete: 399,00 Euro
Nebenkosten: 176,30Euro
Warmmiete: 575,30Euro
Etage: 1. Obergeschoss
Bezug ab: sofort
Courtage: 1,19 Netto Monatsmiete(n) incl. MwSt.

Objekt

Waschen und Trocknen im Keller, Stellplatz für 20€ im Monat, Laminat wird noch verlegt

Dieser stilvoll sanierte Altbau ist am Rande der Dresdner Neustadt gelegen. Der besondere Reiz ergibt sich aus der äußerst verkehrsgünstigen Lage kombiniert mit der Ruhe und dem Grün einer Randlage. Die Nähe zur Dresdner Heide und zu den Elbwiesen garantieren “Naherholung”. Zur Autobahn A4 gelangt man mit dem Auto in ca. 15 Minuten.

Exposé: Mietwohnungen im san. Altbau in Dresden-Preußisches Viertel

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Stadt nimmt Kaufverhandlungen am Lindenauer Hafen auf

Freitag, 20. August 2010 7:49

K.S.

Zur Entwicklung des Lindenauer Hafen-Projektes nimmt die Stadt zunächst Grundstückskaufverhandlungen nur mit der Deutschen Bahn auf. Das beschloss der Stadtrat gestern Abend mehrheitlich. Grundlage für das Geschäft soll der Verkehrswert von 42000 Euro bilden. Der ursprünglich geplante Erwerb zweier weiterer Grundstücke (875000 Euro) wurde zurückgestellt.

Die Ratsversammlung folgte damit einem Antrag der CDU, die prüfen lassen will, ob “die Erschließung kostengünstiger darstellbar ist”. “Ich bezweifle, dass die Flächen alle notwendig sind. Insgesamt über eine Million allein für den Grunderwerb ist angesichts dessen, was dort entsteht, unangemessen”, erklärte CDU-Stadtrat Claus-Uwe Rothkegel.

Die Chefin der Linksfraktion, Ilse Lauter, warnte dagegen davor, einen bereits gefassten Beschluss zu Entwicklung des Lindenauer Hafens jetzt durch ein Veto beim Grunderwerb zu torpedieren. “Es geht um eine gelungene städtebauliche Verbindung von Lindenau und Grünau, auch um hochwertiges Wohnen.” Scheitere das Projekt, gingen zudem “mehrere hundert Arbeitsplätze” verloren.

“Die Flächen sind essenziell für die Erschließung des Gebietes. Ohne sie ist das Gesamtprojekt gefährdet”, beschwor Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) die Abgeordneten. Wie berichtet, soll dort ein Freizeitsporthafen mit komplettem Werftbetrieb und Angeboten für Wohnen, Freizeit, Handel und Gastronomie entstehen. Gesamtkosten: 30,75 Millionen Euro. Zuvor hatte Baubürgermeister Martin zur Nedden (SPD) zum Vorwurf Stellung genommen, die Stadt habe die betroffenen Grundeigentümer mit der Kaufvorlage überrascht (die LVZ berichtete). Es habe Kontakte gegeben, so zur Nedden. “die Gespräche konnten aber nicht weitergeführt werden, weil nach unseren Regularien dazu erst Beschlüsse erfolgen müssen.”

Quelle: LVZ-Online: Stadt nimmt Kaufverhandlungen am Lindenauer Hafen auf

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Entscheidung zum Albertplatz vertagt

Freitag, 20. August 2010 7:40

Von Stefan Rössel

Die Grünen bremsen das Projekt. Der Bauausschuss übergab das letzte Wort an den Stadtrat im September.

Über die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Hochhaus am Albertplatz und ein Einkaufszentrum auf dem Gelände daneben wird nun doch frühestens in zwei Wochen entschieden. Der Bauausschuss, der die Sache eigentlich beschließen sollte, übertrug das Recht gestern auf den Stadtrat, der am 2.September zu seiner nächsten Sitzung zusammenkommt.

Ausgerechnet die Grünen, deren Stadtrat Torsten Schulze bei der ersten Bekanntmachung als Moderator für den Investor aufgetreten war, wirkten als Bremser. Ihr Stadtrat Thomas Löser beantragte gestern schon zu Anfang der Sitzung, den Beschluss zu vertagen, weil es noch heftige Diskussionen in der Fraktion darüber gebe. Das wurde noch mit sechs zu vier Stimmen abgelehnt. Zum Schluss der Debatte beantragte seine Fraktionskollegin Margit Haase die Verweisung in den Stadtrat. Hier genügten drei Stimmen für die Verschiebung. Der Ausschuss votierte im Übrigen acht zu drei für das Hochhausprojekt.

Die Regie der Stadtverwaltung hatte dagegen auf Tempo gedrängt. Der Wirtschaftsausschuss war extra mit einer Sondersitzung zu der Sitzung des Bauausschusses bestellt worden, um die Entscheidung zu beschleunigen, wie Verwaltungsbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) betonte. CDU-Stadtrat Klaus-Dieter Rentsch mahnte ebenfalls, nach der eindeutigen Erstentscheidung des Ausschusses für das Projekt vor den Ferien müsse der Ausschuss nun auch verlässlich sein.

Aber schon im Ortsbeirat Neustadt hatte es heftige Widerstände der linken Fraktionen gegeben. Dort wurde das Projekt mit klarer Mehrheit von acht zu vier Stimmen bei drei Enthaltungen abgelehnt.

Drei Änderungen im Entwurf

Gegenüber der zuletzt vorgelegten Fassung stellte die Dresden-Bau- und Projektierungs-GmbH drei Änderungen vor. Die erste betrifft die Verkaufsfläche. Mit Zustimmung des Planungsamts bleibt es zwar bei insgesamt 7000 Quadratmetern, aber die Aufteilung wird geändert: Der große SB-Markt – es ist von Kaufland die Rede – soll zugunsten von Konzessionsflächen auf 3550 Quadratmeter verkleinert werden. Der Drogeriemarkt bleibt bei 1200 Quadratmetern.

Zur Entlastung des Verkehrs soll ferner eine zweite Ausfahrt der Tiefgarage auf die Antonstraße führen. Und schließlich bekommt der Artesische Brunnen ein Schaufenster. So kann man ihn von der Straße her sprudeln sehen.

Die Kritiker des Projekts sorgten sich vor allem um das Überleben der kleinen Läden in der Neustadt. Ein Gutachter kam zu dem Ergebnis, dass das geplante Zentrum insgesamt nicht schädlich für die umliegenden Geschäfte sei. Das stieß auf Skepsis bei linken Fraktionen.

Quelle: SZ-Online: Entscheidung zum Albertplatz vertagt

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Gründerzeithäuser in Leipzig: Vor Stuck und Türmchen steht der Erhalt

Freitag, 13. August 2010 9:40

Cornelia Lachmann

An der Friedrich-Ebert-Straße 21 sind die Hüllen gefallen. Das einst hässliche Entlein hat sich zum schönen Schwan gemausert. Das Haus gehört zu jenen 20 Gründerzeit-Objekten, derer sich vor fünf Jahren die Stadtverwaltung mit einem speziellen Rettungsprogramm angenommen hatte. Oberstes Ziel: Schutz der Häuser vorm Verfall.

Der ersten Liste sind längst weitere gefolgt. Das Amt für Stadtsanierung und Wohnungsbauförderung sichtet zunächst gefährdete Objekte, hilft bei deren Sicherung und stellt bei Interesse am Erwerb eines Objektes auch Kontakte zum Eigentümer her. Insgesamt flossen bereits rund 3,6 Millionen Euro Fördermittel in Maßnahmen des Gebäudesicherungsprogramms.

“Die Friedrich-Ebert-Straße ist eines unserer schönsten Häuser geworden”, schwärmt Hans-Gerd Schirmer, Leiter des Amtes für Bauordnung und Denkmalpflege. Doch feiner Stuck oder filigrane Türmchen sind für ihn nur Sahnehäubchen. Zunächst gehe es um den schlichten Erhalt der wertvollen Bausubstanz. Die häufig heruntergekommenen Häuser seien doch nicht nur irgendeine Adresse, sondern haben Geschichte, auch wenn die einstige Pracht verblasst ist, betont er. “Es geht um Häuser, die an Straßenecken oder in der Reihenbebauung das Stadtgesicht prägen.” Nicht zuletzt das ist ein Grund, weshalb Schirmer und Jana Naerlich, Sachgebietsleiterin Stadtumbau Ost, ihre Hände schützend über möglichst viele der unsanierten Gründerzeithäuser halten.

“Vielerorts reißt der Verfall doch nicht nur eine Lücke”, so der Amtsleiter und verweist auf den Verlust der Nürnberger Straße 24. Auch die Holzhäuser Straße 74 sei nicht zu erhalten, bedauert er. “Der Stadt gehören diese Häuser nun mal nicht, wir können lediglich mit deren Eigentümern arbeiten, sie ermuntern, ihren Besitz zu erhalten und Wege aufzeigen, wie das gehen könnte.” Allein einen Ansprechpartner zu finden, sei aber oft Glückssache. “Nicht selten sind Grundstücke herrenlos, wechselten in kurzer Zeit mehrfach ihre Besitzer oder die Erben sind über die ganze Welt verstreut.” Dann bemühe sich die Stadt, wenigstens Dach und Fenster abzudichten, um vor Schädlingen und Unbefugten zu schützten.

Quelle: LVZ-Online: Gründerzeithäuser in Leipzig: Vor Stuck und Türmchen steht der Erhalt

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